insonmia am 24. Dezember 2008
Liebe Familie und Freunde,
ich wünsche Euch allen ein wunderschönes und erholsames Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben und einen tollen Start in Jahr 2009.

Grüße vom indonesischen Weihnachtsmann
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Ich freue mich schon Euch im März alle wiedersehen zu können.
Bis dahin, werde ich mein Praktikum in Jakarta (geht bis Mitte Januar) fertig machen und dann mit Mathias & Janek (leider nur bis Ende Januar) endlich Singapur, Malaysia und Indonesien bereisen dürfen. Bisher blieb mir das verwehrt, zum einen konnte ich das Land wegen meinem Sozialvisum nicht verlassen, zum anderen fehlte mir das Geld (zur Information an alle Auslandsbafög-Empfänger: ich habe immer noch kein Geld, geschweige denn einen Bescheid gesehen… und mein Praktikum endet am 16.1.!!! Naja, soviel zum Thema Unterstützung, zum Glück habe ich das Teilstipendium von InWEnt).
Wir werden Euch auf jeden Fall über unsere Reise auf dem Laufenden halten, bisher steht nur der grobe Plan, da wir nicht wissen ob die Regenzeit uns Striche durch die Rechnung machen wird.
So. Für heute genug. Es ist Weihnachten. Ich werde jetzt jetzt noch einige Besorgungen machen, und dann, also in 2 ½ Stunden pünktlich 19:00 Uhr, mein Weihnachtsgeschenk Mathias vom Flughafen abholen.
Ich hoffe der Weihnachtsmann wird heute Abend auch Eure Wünsche erfüllen. Ich bin mir aber Gewiss, dass ich von uns allen das Schönste und Größe abbekommen werde *hehe*
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insonmia am 24. Dezember 2008
Hier noch ein kurzer Zwischenbericht über unsere Umräumaktion in der Bibliothek. Auch dies ist mehr für meine Chefin Andrea interessant als für alle anderen ;o)
Nur kurz zum Hintergrund: Ich beschäftige mich schon seit August immer wieder mit dem Thema Umgestalten der Bibliothek von einer klassischen Spezialbibliothek in eine zielgruppenorientiere attraktive Bibliothek, welche sich voll und ganz den Wünschen und Bedürfnissen seiner Nutzer widmet. Zum einen bedeutete das einen großen Teil der Beständ der Bibliothek nach wichtigen und zu vernachlässigenden Titeln zu durchforsten (deshalb auch der Bücherflohmarkt letzte Woche) und zum anderen die Bibliothek in eine moderne, ansprechende und Lust zum Entdecken & Verweilen einladende Bibliothek umzugestalten. Dabei stehen Frontalpräsentation, Medienmix und eine Reading-Lounge im Fokus. Alles Dinge, welche ich in meiner geliebten medien@age schon seit Jahren kenne.
Hier einige Fotos der ersten zwei Tage des Umräumens. Fita, die Bungs, der Techniker, einer vom Cleaning Service und ich sind trotz Schweiß, blauen Fingerkuppen und Blutblasen, alles samt Kollateralschäden würde Herr Augustin (Leiter GI Indonesien) sagen, sehr gut voran gekommen, so dass mir langsam ein Stein vom Herzen fällt, da ich bisher bezweifelte, dass wir die Aktion in 6 Tagen schaffen würden. Jetzt sehe ich der Sache etwas gelassener entgegen.
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insonmia am 24. Dezember 2008
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insonmia am 24. Dezember 2008
Unsere Konferenz ging bis Freitag und da der Montag in Indonesien ein Feiertag war, nutzten wir, meine Chefin Andrea und ich, das verlängerte Wochenende dann noch privat um den Osten Balis zu entdecken.
Der Osten von Bali ist noch sehr ursprünglich mit ganz viel grünem Dschungel, sehr schönen Fürstenpalästen/-bädern und kaum Touristen. Und da komm ich auch schon auf ein Problem zu sprechen.
Wir hatten uns unsere Unterkunft über die Bewertungen bei holidaycheck.de herausgesucht. Vielleicht war das Problem auch, dass wir während der Konferenz im noblen 4 ½ Sterne-Hotel mitten im Touristenrummel Kuta untergebracht waren, mit fürstlichem Frühstück, kostenlosem WLAN überall, ob im Zimmer, in der Lobby, in den Konferenzräumen oder am Pool, erstklassischem Service und einer schirr endlosen Auswahl an Ausflugsangeboten im & vor dem Hotel.
Unser Hotel in Candi Dasa war dann noch anders als wir uns das vorstellen, aber trotzdem stimmten die Bewertungen bei holidaycheck.de. Aber diese Bewertungen sind eben zum großen Teil von Pauschaltouristen aus Europa, vorwiegend aus Deutschland, geschrieben worden, was uns schon länger in Indonesien Seienden, welche die Preise & Standards in Indonesien & Bali kennen doch etwas seltsam vorkam. Vor allem zwei Dinge stießen uns sehr auf: die Preise im Hotel für Essen & Internet und die Preise für Ausflüge mit Mietwagen. Alles war mindestens doppelt so teuer als wir es von Bali gewohnt waren. Für Touristen aus Europa, Australien & Co. akzeptabel, da man ja im Urlaub ist & die Preise größtenteils identisch mit zu Hause, aber wir, die wir indonesische Preise gewöhnt sind, fanden das unverschämt, die absolute Abzocke, hier wurde dreister weise die abschüssige Lage schamlos ausgenutzt. Aber zum Glück waren wir ja nicht blöd und haben uns einfach ausßerhalb des Hotels durchgefragt ;o)
Dennoch war das Wochenende sehr schön, das Hotel war angenehm ruhig (eine Seltenheit und in Jakarta nur Wunschtraum), man hatte einen tollen Blick auf Meer, Berge und vorgelagerten Inseln und unser Ausflug ins Landesinnere waren die Entscheidung für den Osten von Bali und das Hotel definitiv wert. Aber seht selbst:
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insonmia am 24. Dezember 2008
Anfang Dezember hatte ich die Möglichkeit meine Chefin Andrea und unseren deutschen Referenten Dr. Michael Mönnich zu einer Konferenz auf Bali begleiten. Zum einen tagte die indonesische Bibliotheksvereinigung und zum anderen fand „The International Conference on Asia-Pacific Digital Libraries“ statt. Das war in vielerlei Hinsicht sehr spannend und neu für mich.
Ich bekam im Vorfeld mit, was es organisatorisch bedeutet, wenn das Goethe Institut einen deutschen Referenten für den nationalen Teil der Konferenz stellt und wie & was alles zur Betreuung eines Gastes gehört. Außerdem war es für mich eine tolle Erfahrung an einer internationalen Konferenz teilzunehmen. Das war das erste Mal für mich und da ich mich noch nie so großartig mit Tagungen auseinander gesetzt habe, waren auch so profane Dinge wie, was sind Keynotspeaker, Panel Discussions, Poster Sessions, Conference Banquet und Post-conference-tours usw. neu für mich.
Insgesamt war die Tagung sehr interessant gewesen, ich habe viele Eindrücke auch in die für mich neue, technische Seite von Digitalen Bibliotheken gewonnen, muss aber auch kritisch anmerken, dass die inhaltliche, wahrscheinlich durch und durch bibliothekarische Seite etwas zu kurz kam. Vor allem Aspekte wie Copyright spielten kaum eine Rolle. Es ging vor allem darum, was heute technisch möglich ist, aber es wurde leider kaum hinterfragt, ob sich diese Dinge auch in die Praxis umsetzen lassen und ob diese teilweise an Spielereien grenzenden Neuerungen auch wirklich Sinn machen und jemand diese nutzen würde.
Hier ein paar Eindrücke der Konferenz:
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insonmia am 24. Dezember 2008
Es ist doch immer wieder interessant zu erfahren, wer so alles meinen Blog mit verfolgt.
Selbst Charly, die Katze von Jens, Anja & Philipp, ist ganz interessiert dabei, auch wenn es etwas anstrengend und ermüdend ist ;o)
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insonmia am 24. Dezember 2008
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insonmia am 24. Dezember 2008
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insonmia am 21. Dezember 2008
Mathias ist in Indonesien DIE Attraktion.
Da ich ja überweigend in Jakarta bin, wo sich, verständlicherweise, kaum Touristen hin verirren und ich demzufolge nicht mehr als 2-3 Langnasen täglich zu Gesicht bekomme, fällt es mir genauso extrem auf, wenn man dann mal ein Bleichgesicht entdeckt. Und zugegebenermaßen mittlerweile starre ich die auch so an, wie es Indonesier machen. Es ist aber auch sehr lustig Ausländer zu betrachten: sie sind käsig-weiß, wahlweise auch rot & sehr schwitzig, vom Körperbau her oftmals unförmig, haben komische Klamotten an und sie benehmen sich sehr seltsam: sind schrecklich laut, bei der Hitze draußen viel zu hektisch, haben oftmals eine agressive Körperhaltung und sind so ungeduldig. Aber das Auffälligste und für viele Indonesier sehr respekteinflößend, ist deren unheimliche Größe. Aber seht selbst:
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Bleichgesicht von außerirdischer Größe
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Neugierige indonesische Kinder
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A stranger on the bike
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Unbedingt ein Foto mit der Langnase machen
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Trotzdem finden Indonesier Ausländer super spannend und man merkt ständig, dass sie deren Nähe suchen. Tja, die Indonesier sind ein ziemlich neugieriges Völkchen.
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insonmia am 21. Dezember 2008
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